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Marcel Graf
Gelebter Glaube

... Die führenden Männer des Synedriums verwunderten sich über die Freimütigkeit von Petrus und Johannes – es war die Kühnheit ihres Glaubens -, und sie erkannten sie als Begleiter des Herrn Jesus. In Gegenwart des ehrwürdigen Rates hatten die Apostel eine schwere Anklage erhoben. Sie sprachen von Jesus Christus, dem Nazaräer, «den ihr gekreuzigt habt», und erklärten, dass dieser der verheissene Messias sei. Woher nahmen diese ungelehrten und ungebildeten Leute, diese einfachen Fischer aus Galiläa, eine solche Sprache und Schriftkenntnis? Und sozusagen als Beweis ihrer Worte stand der geheilte Mann neben ihnen. Sowohl der Mut, der sich in Vers 19 nochmals deutlich zeigt, als auch ihre Worte waren das Ergebnis des innewohnenden Heiligen Geistes.
Die Verse 15-18 offenbaren die Ohnmacht des Synedriums, aber auch den Hass dieser Männer gegen Christus. Wenn der Unglaube die Tatsachen nicht leugnen und gegen das göttliche Zeugnis nichts vorbringen kann, greift er die Zeugen an. So wurde den Aposteln streng geboten, nicht mehr vom Herrn Jesus zu reden noch in seinem Namen zu lehren. Diese Forderung der Menschen kollidierte mit dem Auftrag des Herrn an die Seinen. Petrus und Johannes lehnten sich nicht gegen die bestehende Obrigkeit auf. Aber mutig entgegneten sie ihren Richtern: Ihr widersprecht mit dem, was ihr von uns verlangt, Gott selbst und dem, was Er uns geboten hat. Ihr verlangt Unmögliches von uns! Im Augenblick wussten die Feinde ...


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Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.

Hebräer 13,8

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