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Walter Gschwind u.a. Aus dem ABC des Christen |
... Angenommen wir wüssten mit Gewissheit, dass ständig ein Dieb unser Haus umschleicht, der uns alles stehlen will, was wir besitzen, oder wir wären uns bewusst, dass gewissenlose, grausame Menschen in unversöhnlicher Feindschaft uns umlauerten, um uns zu schaden. Was würden wir tun? Wir würden gut aufpassen und alle Vorsichtsmassnahmen treffen, um möglichst ungeschoren davon zu kommen.
So wird der Christ in der Bibel dringend dazu aufgerufen, zu wachen, nicht nur an gewissen gefährlichen Tagen, sondern allezeit, auf seinem ganzen Weg, bis er im Himmel ankommt, wo kein Wachen mehr nötig ist.
Weshalb denn? Seine materielle Habe ist doch vielleicht gar nicht in Gefahr, und zudem soll er ja sein Herz nicht daran hängen. Auch wird er, soviel an ihm liegt, mit allen Menschen in Frieden leben, so dass er als Mensch wohl wenig Feinde hat.
Aber es sind immer Diebe und Feinde da, die ihm, dem Christen, seine Glaubensgüter rauben wollen und ihm auf jede Weise geistlichen Schaden zuzufügen suchen. Darum also rief der Herr seinen Jüngern so ernstlich zu: «Wacht und betet!» Und aus diesem Grund ermahnten auch die Apostel die Gläubigen zu ununterbrochener ... |
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| Freitag | 10 | Februar | Viele wandeln, von denen ich euch oft gesagt habe, nun aber auch mit Weinen sage, dass sie die Feinde des Kreuzes des Christus sind. Philipper 3,18 | | mehr ... |
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