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Georges André
Wie erzieht uns der Vater?

... Schliesslich trägt die Züchtigung ihre Frucht. Nach mehr als 20 Jahren gemeinsamen Lebens, ist Abraham gezwungen, mit Betrübnis und Takt die Magd wegzuschicken, sie hinaus zu stossen, wie Galater 4,30 es sagt, damit Isaak in einem friedlichen Familienkreis aufwachsen kann, wo der Glaube vorherrscht. Sogar die Welt bemerkt die Frucht dieser Züchtigung. Abimelech und Pikol, sein Heeroberster, können zu Abraham sagen: «Gott ist mit dir in allem, was du tust.»
Als Gott den Abraham aus seines Vaters Haus wandern liess, traf er mit seiner Frau eine zum Teil unwahre Abmachung: «An jedem Ort, wohin wir kommen werden, sage von mir: Er ist mein Bruder.» Diese Ausflucht hatte während des Aufenthalts in Ägypten zu vielen Schwierigkeiten geführt. Der Patriarch hatte, nachdem er nach Kanaan zurückgekehrt war, die Gemeinschaft mit dem HERRN wieder gefunden. Aber die Wurzel war nicht gerichtet worden; ein neues Abweichen sollte folgen. In Kapitel 20 fällt Abraham in den gleichen Fehler. Dies Mal bekennt er schliesslich die lügenhafte Abmachung, die er mit Sara getroffen hatte. Er konnte dann für Abimelech beten und durfte eine vollständige Wiederherstellung erleben. Nach so vielen Jahren des Wartens konnte ihm der HERR den Isaak schenken.
Die Zucht hat im Leben des Patriarchen Früchte getragen. Dennoch hat er eine höchste Erfahrung nötig, wovon die Schrift uns sagt: «Nach diesen Dingen versuchte Gott den Abraham.» Das war keine Züchtigung mehr, um irgendeinen Fehler klarzustellen und ihn zu richten, sondern eine Prüfung, die geeignet war, den Glauben des Mannes Gottes hervorstrahlen zu lassen. In der Spannung dieser Tage lernte Abraham, alles von Gott zu empfangen, sogar Isaak, als auferweckt aus den Toten. Er offenbarte die Ruhe und Würde des Glaubens ...


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Viele wandeln, von denen ich euch oft gesagt habe, nun aber auch mit Weinen sage, dass sie die Feinde des Kreuzes des Christus sind.

Philipper 3,18

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