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H.L. Heijkoop
Aus dem Wort der Wahrheit 1

... Noah hat von der Gerechtigkeit Gottes gepredigt, die das Gericht über die Sünde und den Abfall von Gott einschliesst (2. Petrus 2,5). Doch sie glaubten nicht daran. Ist es nicht schrecklich, dass von den vielleicht Milliarden Menschen, die zu jener Zeit auf der Erde lebten, nur eine Familie die Rettung annahm, als noch die Zeit der Gnade war? Nur Noah glaubte wirklich dem Wort Gottes und handelte danach. Er anerkannte seinen verlorenen Zustand und suchte Gnade, um Vergebung zu finden. Er sah auf zu Ihm, der diese schrecklichen Worte gesprochen hatte, und fand in dessen Augen Gnade. Jeder Sünder hat diese Gnade gefunden, der dem Wort Gottes glaubte und aufschaute zu diesem schrecklichen Richter. «Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist, und denen, die ihn suchen, ein Belohner ist» (Hebräer 11,6). Und Römer 10,17 sagt uns: «Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort.» Der Mensch, der glaubt, dass Gott kein Lügner ist und dass das, was Er sagt, wahr ist, kann nicht anders, als aufschauen zu Ihm, der dieses schreckliche Gericht aussprach, um von Ihm Gnade zu erbitten.
Der allwissende Gott sah also den Zustand der Menschheit und ihr Zusammenleben. Er sprach mit Noah darüber, der Gnade in seinen Augen gefunden hatte, damit dieser den Menschen predigte. Wie viel mehr Grund besteht in unseren Tagen für das Gericht Gottes. Der moralische Zustand der westlichen Welt ...


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Viele wandeln, von denen ich euch oft gesagt habe, nun aber auch mit Weinen sage, dass sie die Feinde des Kreuzes des Christus sind.

Philipper 3,18

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