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F.W. Grant
Das erste Buch Mose im Licht des Neuen Testaments

... Wenn wir ein wenig näher hinsehen, werden wir feststellen, dass die Vorbilder nicht willkürlich in den Büchern des Alten Testaments verstreut sind. Im Gegenteil, sie sind miteinander verbunden und in einer Weise angeordnet, die uns die göttliche Hand erkennen lässt, die am Werk war. Das 2. Buch Mose ist das Buch der Erlösung. Das 3. Buch Mose spricht von Heiligung, wie sie uns vor Gott geziemt; wir weilen im Heiligtum. Dann gibt uns das 4. Buch die Wüstengeschichte – unser Wandel mit Gott durch die Welt (nach der Erlösung und nachdem wir zu Ihm gebracht sind, dorthin wo Er ist). Jedes einzelne Vorbild in diesen verschiedenen Büchern hat eine enge und bezeichnende Beziehung zu dem grossen Leitgedanken des Buches. Wenn wir dies berücksichtigen, so verstehen wir die allgemeine und besondere Bedeutung weitaus besser, und die ganze Kraft einer Stelle wird uns deutlich.
Die grosse Hauptwahrheit im 1. Buch Mose ist «Leben». Es beginnt also dort, wo eigentlich alles für die Seele beginnt. Gott wird hier als Lebensspender, als Schöpfer gesehen. Dies schliesst notwendigerweise ein, dass Er unumschränkt in seinen Ratschlüssen und allmächtig in der Ausführung ist. Deshalb ist auch das 1. Buch Mose das «Saatbeet der Bibel» genannt worden, weil es das Buch der Ratschlüsse des unumschränkten und allmächtigen Gottes ist ...


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Freitag10Februar

Viele wandeln, von denen ich euch oft gesagt habe, nun aber auch mit Weinen sage, dass sie die Feinde des Kreuzes des Christus sind.

Philipper 3,18

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