|
|
|
| Leseprobe |
|
 |
| Warum gibt Gott denn keine Antwort? |
... Wer schon ein Erdbeben erlebt hat, kennt das eigenartige Gefühl, das einen beschleicht, wenn der erste leichte Stoss erfolgt ist und eine Pause eintritt. Man weiss dann, nun kommt der zweite Stoss, der in der Regel viel stärker und gefährlicher ist als der erste. Oft stürzt dann alles zusammen. Sobald die Pause eingetreten ist, besteht die Gelegenheit, so schnell wie möglich ins Freie zu stürzen und so vielleicht noch sein Leben zu retten. Doch gibt es in der Geschichte Beispiele von Menschen, die die erste Warnung in den Wind schlugen, vor allem, wenn die eingetretene Ruhepause etwas länger anhielt. Vor der Verwüstung der Insel Martinique wurden die Bewohner durch unterirdisches Grollen und zunehmende Rauchwolken aus dem Krater des Vulkans gewarnt. Die wenigsten achteten darauf. Ein Teil der Bevölkerung wollte jedoch fliehen, aber die Behörden gaben den Rat, Ruhe zu bewahren und in den Häusern zu bleiben. Am Abend vor der Verwüstung erschienen in den Zeitungen sogar Erklärungen von hervorragenden Experten, die beweisen wollten, dass keine Gefahr drohe. Ruhig sah man der Nacht entgegen, in der ein gewaltiger Vulkan-Ausbruch etwa 30’000 Menschen unter flüssiger Lava begrub. Heute leben wir auch in einer Art Pause. Der Ausbruch und die Folgen des letzten Weltkriegs sind beinahe vergessen. Es scheint jetzt etwas ruhiger zu sein. Aber das unterirdische Dröhnen warnt uns davor, dass es nicht immer so bleiben wird. Leichte «Erdstösse» künden kommende schwere Beben an. Hören die Menschen darauf? Im Allgemeinen tun sie es nicht. Viele Politiker beschwichtigen uns, indem sie sagen, dass nicht so schnell ein neuer Weltenbrand entstehen werde. Und die Masse glaubt ihnen. Warum? Weil der Wunsch der Vater des Gedankens ist. Es ist bemerkenswert, durch wie viele Unglücke und Katastrophen die Menschheit in den letzten Jahren heimgesucht wurde. Es sind göttliche Warnungen, Vorboten von viel schrecklicheren Gerichten, die über diese Erde kommen werden. Gerade vor der Beschreibung der Gerichte im Buch der Offenbarung stehen die Worte des Herrn Jesus: «Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an» (Offenbarung 3,20) ... |
|
|
|
|
Das richtige Buch
|
|
Tageskalender
|
| Freitag | 10 | Februar | Viele wandeln, von denen ich euch oft gesagt habe, nun aber auch mit Weinen sage, dass sie die Feinde des Kreuzes des Christus sind. Philipper 3,18 | | mehr ... |
|
Warenkorb
|
|
Es befinden sich keine Artikel im Warenkorb.
|
|
|