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H.L. Heijkoop Aus dem Wort der Wahrheit 4 |
... Es war der Herr, der die Jünger genötigt hatte, in das Schiff zu steigen und vorauszufahren. Sahen sie nicht den aufkommenden Sturm und das kleine Boot? Auch wir sind uns häufig der grossen Schwierigkeiten bewusst, auf die wir zugehen. Den Weg zu gehen, den der Herr uns zeigt, bedeutet nicht, dass wir keine Schwierigkeiten hätten. O ja, sie kommen sehr wohl. Doch eins dürfen wir wissen: Wenn wir uns auf dem Weg befinden, den Er uns führt, dann wird Er uns auch bei allen Schwierigkeiten helfen. Dann wird Er uns am Ende überreich segnen. Dann werden wir Erfahrungen mit Ihm machen. Auf diesem Weg lernen wir, dem Herrn zu vertrauen. «Aber in der vierten Nachtwache kam er zu ihnen, wandelnd auf dem See. Und als die Jünger ihn auf dem See wandeln sahen, wurden sie bestürzt und sprachen: Es ist ein Gespenst! Und sie schrieen vor Furcht» (Matthäus 14,25.26). Die Situation ändert sich schlagartig. Der Herr kommt zu ihnen. Die Augen der Jünger sind gehalten. Sie erkennen Ihn nicht. Stattdessen schreien sie vor Angst auf. Sie meinen ein Gespenst zu sehen. Und auch unsere Augen sind oft gehalten, so dass wir den Herrn in den Schwierigkeiten nicht erkennen. Ich möchte ein Beispiel aus meinem Leben erzählen. Ich wurde 1942 von der Gestapo (Geheime Staatspolizei in der NS-Zeit) gefangen genommen und in ein Konzentrationslager gebracht. Ich fuhr mit dem Zug. An einer Station ... |
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