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Christian Briem Er lehrte sie vieles in Gleichnissen, Band 2 |
... Es heisst nicht von dem Sohn, dass er «lief». Zögernd mochte vielmehr sein Schritt gewesen sein, als er nun zu seinem Vater ging. Ungewissheit und Beschämung mochten sich in seine Hoffnung gemischt und sein Schritte verlangsamt haben. Aber der Vater «lief», lief hin zu seinem Sohn, der da in Lumpen zu ihm kam. Er hatte ihn schon gesehen, als er noch fern war. Offenbar hatte er längst auf ihn gewartet. Der elende Zustand seines heruntergekommenen Sohnes gab ihm nur Veranlassung, über ihn innerlich bewegt zu sein. Kein Groll, kein Zürnen, nicht einmal ein zarter Vorwurf! «Der nichts vorwirft» – wie oft hat der Verfasser auch noch später auf seinem Weg bei mancherlei Versagen diese Gnade erfahren und geschmeckt, «dass der Herr gütig ist»! Nein, der Vater wirft dem Sohn nicht das Geringste vor, sondern fällt ihm in seinen Lumpen um den Hals und küsst ihn sehr. Er nimmt ihn so an, wie er ist, und er liebt ihn trotz alledem. Wunderbare Gnade und Liebe Gottes, die hier vorgeschattet werden! Gott ist «reich an Barmherzigkeit wegen seiner vielen Liebe, womit er uns geliebt hat» (Epheser 2,4). Diese Liebe Gottes ... |
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Das richtige Buch
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| Freitag | 10 | Februar | Viele wandeln, von denen ich euch oft gesagt habe, nun aber auch mit Weinen sage, dass sie die Feinde des Kreuzes des Christus sind. Philipper 3,18 | | mehr ... |
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