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F.B. Hole Grundzüge des Neuen Testaments, Band 2 * |
... Saulus war immer noch mit Wut und Verfolgungswahn erfüllt, als der Herr ihn auf dem Weg nach Damaskus aufhielt und sich ihm in dem Glanz eines himmlischen Lichts offenbarte, das nicht nur um ihn her, sondern auch bis in sein Gewissen hinein leuchtete. In dem Bericht können wir die wesentlichen Merkmale jeder echten Bekehrung erkennen. Da war das bis zum Gewissen durch-ringende Licht, die Offenbarung des Herrn an seinem Herzen und die Überführung von Sünde durch die Worte: «Was verfolgst du mich?» Wird Jesus so erkannt und das Gewissen von Sünde überführt, und gibt es eine solche demütige Unterwerfung unter Jesus als Herrn, dann haben wir es mit einer echten Bekehrung zu tun, auch wenn noch sehr viel bleibt, was die Seele zu lernen hat. Die Bemühungen des Herrn waren ganz persönlich auf Saulus gerichtet, denn seine Begleiter waren wohl erstaunt, doch verstanden sie nichts von alledem, was geschehen war. Durch diese gewaltige Offenbarung des Herrn wurde Saulus buchstäblich blind für die Welt. Nachdem er nach Damaskus geführt worden war, verbrachte er drei Tage, die er wohl nie vergass, Tage, an denen die Bedeutung dieser Offenbarung sich seiner Seele einprägte. Im Zustand der Blindheit wurde sein Geist durch nichts abgelenkt, seine Gedanken wurden nicht einmal auf Essen oder Trinken gerichtet. Als Vorbereitung auf seinen Dienst hatte Hesekiel sieben Tage «betäubt» inmitten der Weggeführten am Fluss Kebar gesessen (Hesekiel 3,15). Saulus verbrachte nur drei Tage in einem solchen Zustand, doch seine Erfahrungen waren von viel tieferer Art. Eine gewisse Vorstellung davon vermittelt uns 1. Timotheus 1,12-17. Er war entsetzt über seine eigene riesige Schuld als der «erste der Sünder», doch weit mehr staunte er über die überschwängliche Gnade des Herrn, dass er Barmherzigkeit empfing ... |
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