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J.N. Darby Es gibt eine ewige Verdammnis |
... Gott hat gesagt: «Diese werden hingehen in die ewige Pein, die Gerechten aber in das ewige Leben.» Wer könnte da glauben, dies bedeute, dass die, die verdammt werden, nur für eine kurze Zeit Pein erdulden müssen, aber dennoch ewiges Leben haben oder erlangen werden, ebenso wie die anderen? «Das ewige Leben» und «die ewige Pein» sind einander entsprechende Ausdrücke, bei denen «ewig» in beiden Fällen dasselbe bedeuten. Man behauptet nun, «ewig» bedeute weder in dem einen, noch in dem anderen Fall «zeitliche Unbegrenztheit». Aber glaubt jemand wirklich, dass «ewiges Leben» nicht «unaufhörliches Leben» bedeutet? Wenn seine ewige Dauer nur vom Wort «Leben» herzuleiten ist, weil es das Leben Christi ist, warum dann die Hinzufügung des Wortes «ewig»? Ein aufrichtiger Leser wird schwerlich glauben, dass das Wort «ewig», wie behauptet wird, eine Hinzufügung sei, um das «Leben» auf das zukünftige Zeitalter, also auf das Tausendjährige Reich, zu begrenzen. Das aber ist völlig abwegig, denn uns wird gesagt, dass wir das ewige Leben jetzt schon besitzen, längst vor dem Tausendjährigen Reich. «Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben.» Es wird also klar gesagt, dass die Pein der Gottlosen von gleicher Dauer ist wie das Leben der Erlösten. Darüber hinaus wird auch gesagt, dass es von gleicher Dauer ist, wie das Leben Gottes selbst. In Offenbarung 4,10 wird nämlich von den Ältesten gesagt, dass sie «den anbeten, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit». Und in Offenbarung 14,11 heisst es: «Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit» ... |
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